Rote Nelke

1994
Die „Rote Nelke“, ein ehemaliges Pionierlager, liegt in der Ost-Ukraine. Seit dem Reaktorunglück verbringen hier viele „Tschernobyl-Kinder“ ihre Ferien.

„Es war eine Nacht von Freitag auf Samstag, also der Beginn eines arbeitsfreien Tages …“ Am 26. April 1986 explodiert der Kern des Reaktors 4 im Atomkrafwerk Tschernobyl und eine der größten Umweltkatastrophen überzieht die Erde. Der Arzt Dr. Valentin Belokon hatte in dieser Nacht Bereitschaftsdienst und war als einer der ersten Helfer am brennenden Reaktor. Er selbst wurde schwer verstrahlt und behandelt heute noch die anderen Opfer. Sein Sommerarbeitsplatz ist die „Rote Nelke“. Nach seiner Idee soll es ein Sanatorium für strahlengeschädigte Kinder werden. Deutsche Jugendliche unterstützen seinen Plan und verbringen ihre Ferien mit dem Aufbau einer Krankenstation. Es gibt Probleme. Ein Laster mit Baustoffen verschwindet auf dem Weg nach Osten und taucht wieder auf.

Credits

  • Buch, Regie, Kamera: Barbara Metzlaff
  • EB-Technik: Uwe Ahlborn
  • Dolmetscherin: Alexandra Gramatke
  • Produktion: die thede, Peter Stockhaus

verleih: diethede.de

Maria Hemmleb
Filmeditorin Maria Hemmleb

Filmdetails

  • Titel: Rote Nelke
  • Regie: Barbara Metzlaff
  • Format: Dokumentarfilm
  • Länge: 60 min
  • Produktion: die thede, Peter Stockhaus
  • 1994

Fotos zum Film