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Manche hatten Krokodile

2015
Ein Film über die letzten Sparclubs auf St. Pauli und die Geschichten hinter den Einwurfschlitzen. „Ein unfassbar charmanter Film über eine Welt, die es bald so nicht mehr geben wird.“ (ndr Kulturjournal)

Vor Jahrzehnten sind sie auf St. Pauli gestrandet, auf der Flucht vor kleinbürgerlicher Enge, auf der Suche nach Arbeit und einem anderen Leben: Als Tänzerin oder Stripperin, Wirt oder Bardame, Seemann oder Zuhälter haben sie sich durchgeschlagen.

Nun sitzen sie schon tagsüber in ihren Stammkneipen, dem „Hong Kong“, dem „Utspann“ oder der „Kaffeepause“, und erinnern sich an ihre besten Jahre. Sie erzählen von der Suche nach Gold und von sinkenden Schiffen, vom Kiezalltag und von Krokodilen. Und natürlich von den Sparclubs, in denen sie bis heute Mitglied sind.

Sparer wollen sie dabei gar nicht sein, sie sehen sich als Lebemenschen. War Geld da, wurde es mit vollen Händen ausgegeben, ohne an die Zukunft zu denken. Aber in dem Sparschrank an der Kneipenwand waren zumindest ein paar Mark, ein paar Euro sicher, vor allem vor ihnen selbst. Geld, um über die Runden zu kommen. Die Kneipe mit dem Sparclub ist ihnen in all den Jahren zu Halt und Heimat geworden.

Trailer:
https://vimeo.com/manage/668965831
https://www.tamtamfilm.com/filme/manche-hatten-krokodile/

  • Regie: Christian Hornung
  • Montage: Christian Hornung, Maria Hemmleb
  • Kamera: Martin Neumeyer Ton: Corinna Zink Sounddesign, Mischung: R
  • Roman Vehlken
  • Musik: Eike Swoboda und Najda Rüdebusch
  • Produktion: tamtam Film
Maria Hemmleb
Filmeditorin Maria Hemmleb

Filmdetails

  • Titel: Manche hatten Krokodile
  • Regie: Christian Hornung
  • Format: Dokumentarfilm, Kino
  • Länge: 90 min
  • Produktion: Tamtam Film
  • 2015